Weihnachtsgrüße …

Die Engel

Sie haben alle müde Münde

und helle Seelen ohne Saum.

Und eine Sehnsucht ( wie nach Sünde )

geht ihnen manchmal durch den Traum.

Fast gleichen sie einander alle;

in Gottes Gärten schweigen sie,

wie viele, viele Intervalle

in seiner Macht und Melodie.

Nur wenn sie ihre Flügel breiten,

sind sie die Wecker eines Windes:

als ginge Gott mit seinen weiten

Bildhauerhänden durch die Seiten

im dunklen Buch des Anbeginns.

Rainer Maria Rilke

Wir wünschen allen Teckelfreunden eine besinnliche Weihnacht und alles Gute für das Jahr 2019

Weihnachtsgrüße …

Ein
herzliches
und fröhliches
Weihnachtsfest mit ein paar
stillen Momenten und ruhigen Tagen,
mit Zeit für Liebe und Freundschaften, für
Familie und alles, was einem lieb ist. Gemeinsamkeiten
geniessen, in weihnachtlichen Düften schwelgen, Zeit haben,
gegenwärtig sein, den Augenblick auskosten und sich ganz dem
Sein der Zeit überlassen ohne sich mit unnötigen Gedanken an ein
Morgen zu verlieren, das noch nicht da ist. Einfach nur sein und sich
mit
diesem Sein vertrauensvoll dem Kommenden hingeben, ohne Angst,
aber mit viel Freude und Leidenschaft für das, was wir gerade tun.

Glück und Gesundheit kommen dann von ganz alleine.
Mit herzlich guten Wünschen und
lieben Grüssen

(Monika Minder)

Ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes Jahr 2017
wünscht Familie Feiniler

Weihnachtsgrüße . . .


Es treibt der Wind im Winterwalde_ABJ5975_web

die Flockenherde wie ein Hirt,

und manche Tanne ahnt, wie balde

sie fromm und lichterheilig wird,

und lauscht hinaus. Den weißen Wegen

steckt sie die Zweige hin – bereit,

und wehrt dem Wind und wächst entgegen

der einen Nacht der Herrlichkeit.

 

Rainer Maria Rilke

Weihnachtsgrüße …

Von drauß‘ vom Walde komm‘ ich her;

Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!

Allüberall auf den Tannenspitzen

sah ich goldene Lichtlein sitzen;

Und droben aus dem Himmelstor

sah mit großen Augen das Christkind hervor,

und wie ich so strolcht‘ durch den finstern Tann,

da rief’s mich mit heller Stimme an:

„Knecht Ruprecht“ , rief es, „alter Gesell,

hebe die Beine und spute dich schnell!

Die Kerzen fangen zu brennen an,

das Himmelstor ist aufgetan,

Alt‘ und Junge sollen nun

von der Jagd des Lebens ruhn;

Und morgen flieg‘ ich hinab zur Erden,

denn es soll wieder Weihnachten werden!“

 

Theodor Storm